Zweck heiligt die Mittel?

Das Wort «Sprachregelung» wurde während der NS-Zeit erfunden (vielleicht von Goebbels?) und die Sprachregelung wurde auch praktiziert. Sie diente zum einem dazu, zu erkennen, ob man einen Freund oder Feind vor sich hatte. Zum anderen hatte Goebbels erkannt, dass man damit das Denken beeinflussen konnte.

Die Sprachregelung verschwand auch nach der NS-Zeit nicht. Wer in den 70er Jahren BRD sagte, konnte kaum Lehrer werden. Wenn jemand Atomkraft statt Kernkraft sagte, wusste man, was er darüber dachte.

Heute führen viele Universitäten Sprachregelungen ein und es wird diskutiert, ob man schlechter benotet wird, wenn man sich nicht daranhält. Gemeint ist «Gendern». Auch hier soll mit einer Sprachregelung das Denken beeinflusst werden. Natürlich in eine ganze andere Richtung als bei Goebbels.

Rechtfertigen die Ziele den Einsatz von Methoden, die auf die NS-Zeit zurückgehen?

Falls man Zweifel hat, gibt es Alternativen. Man könnte versuchen, das Denken durch gute Argumente zu beeinflussen. Aber es ist mühsamer und vielleicht weniger erfolgreich.

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