Und nun?

«Ein weiterer wichtiger Baustein ist der Aufbau einer Infrastruktur für sogenanntes CCS: eine Technologie, mittels der CO2 abgespalten und unter der Erde gelagert werden kann. Namhafte Wissenschaftler halten dies für unabdingbar, wenn Deutschland klimaneutral werden will.»

Soweit ein Zitat aus SPON vom 30.1.2020.

CCS war auch mal der Traum der Kraftwerkshersteller, die mehr als 100 Millionen Euro in die Entwicklung gesteckt haben.

Doch die GRÜNEN sind gegen CCS. Es wird der Bevölkerung Angst gemacht, dass das CO2 ausströmen könnte und alle sterben. Dass man stattdessen Wasserstoff oder Methan in denselben Boden speichern will, bleibt unerwähnt.

Das Abspalten von CO2 macht nur Sinn, wenn das CO2 bereits in höherer Konzentration vorhanden ist. Dies ist der Fall im Abgas von Kohle- oder Gaskraftwerken.

Niemand wird in CCS für diese Kraftwerke investieren. Bis die Technik läuft dauert es mehrere Jahre und dann werden die Kohlekraftwerke eh abgeschaltet. Gaskraftwerke werden nur auf wenige Betriebsstunden im Jahr kommen und Abspaltung im stark fluktuierenden Betrieb ist auch nicht einfach.

Die GRÜNEN sagen, dass CCS nicht gebraucht wird und gefährlich ist. Namhafte Wissenschaftler sagen, dass es ohne CCS nicht geht. Greta und ihre Anhänger sagt, dass wir auf die Wissenschaftler hören sollen.

Und nun?

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