Rente statt Rauch

Mancher Raucher raucht eine Schachtel pro Tag. Die meistverkaufte Schachtel kostet zurzeit 6.70 Euro.

Wenn der Raucher stattdessen dieses Geld für die Rente spart und die Zinsen im Mittel 1% höher als die Inflation liegen, so kann der Nichtraucher eine Zusatzrente aus dem gesparten Geld von 737 Euro im Monat erzielen. Damit liesse sich manche Altersarmut verhindern.

Natürlich funktioniert das nicht freiwillig.

Deshalb kam mir die Idee zwangsweise bei niedrigen Einkommen die Beiträge zur Rentenversicherung zu erhöhen. Wenn die Erhöhung des Mindestlohnes in den letzten Jahren von 8.50 auf 9.35 Euro nicht ausbezahlt würde, sondern in die Rentenversicherung fließt, erhöht sich die Rente bereits um ca. 520 Euro. Dass Personen mit niedrigerem Einkommen dann einen prozentual höheren Beitrag zahlen, ließe sich durch höhere Lohnsteigerungen bei niedrigerem Einkommen schnell ausgleichen.

3 Gedanken zu „Rente statt Rauch

    1. Wenn man sich die Inflationsrate und die Zinsen über die letzten Jahrzehnte anschaut, dann lagen die Zinsen im langjährigen Mittel etwa 1% über der Inflationsrate. Aber auch ohne Zinsen käme man immer noch auf mehr als 600 Euro im Monat. Auch in der jetzigen Lage schaffen es viele Pensionskassen immer noch Gewinne zu erwirtschaften.

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