Stillstand

Wenn man mal die Extremisten beider Seiten weglässt, dann ging der Streit der Klimaforscher darum, wie groß der menschengemachte Anteil am Klimawandel ist. Bisher war man der Meinung, dass nur ein Teil des Klimawandel natürlichen Ursprungs ist und der andere Teil menschengemacht.

Im neuen Regelwerk sind Entschädigungszahlungen für Klimaschäden vorgesehen. Dazu müsste man eigentlich wissen, wie groß der jeweilige Anteil ist, denn für den natürlichen Klimawandel gibt es keine Entschädigungen. Da ist natürlich ewiger Streit vorprogrammiert.

Da hat der Weltklimarat aber vorgesorgt. Zur großen Überraschung hat er im letzten Bericht festgestellt, dass der Klimawandel ganz menschengemacht ist.

Wenn man das weiterdenkt, dann bedeutet das, dass der ewige Klimawandel am Beginn der industriellen Revolution zum Stillstand gekommen ist. Wenn wir kein CO2 mehr emittieren, dann bleibt das Klima auf ewig wie es ist.

Eiterbeule


In einem Leserbrief an die Frankfurter Rundschau (FR) fand ich folgenden Satz:

„Endlich ist mal wieder eine rassistische Eiterbeule der Frankfurter Polizei geplatzt.“

Mit der Eiterbeule sind hier Polizeibeamte gemeint, die rechtsextremistischer Umtriebe verdächtigt werden. Man hätte auch schreiben können, dass diese Polizisten aus dem Dienst entfernt werden sollten.

Stattdessen wird die Metapher Eiterbeule bemüht, als etwas, das entfernt werden muss, damit der Körper wieder gesund und rein ist.

Rechtsextremen geht es auch immer darum, etwas Unreines zu entfernen und wegzuhalten. Das Volk soll rein bleiben. Alles Fremde, dass eindringt, ist gefährlich und muss entfernt werden. Die deutsche Sprache soll rein bleiben, von ausländischen Worten. Die Nazis wollten das deutsche Volk von den unreinen Juden säubern. Deshalb benutzen sie das Bild der Ratten.

Wenn jemand Menschen als Eiterbeulen bezeichnet, assoziiere ich rechtsextremes Gedankengut.

Methode

«Jetzt ist herausgekommen, dass ein Spiegel-Reporter Reportagen erfunden hat. Ich will ja nicht behaupten, dass alle Reporter ihre Geschichten erfinden. Manche Geschichten kommen einem schon komisch vor, aber man darf das nicht verallgemeinern, obwohl es ist ja nicht das erste Mal ist.»

Der Absatz ist von mir und soll eine Methode demonstrieren.

Man möchte eine Behauptung aufstellen, aber man hat keine Belege. Also behauptet man einfach, dass man die Behauptung nicht aufstellt. Dazu muss sie natürlich aufgestellt werden. Dann fügt man einen Einzelfall hinzu und warnt vor der Verallgemeinerung, um dies gleich wieder abzuschwächen.

Beim Leser bleibt hängen, dass da doch etwas dran sein könnte.

Es gibt viele Aussagen, die sich dieser Methode, bedienen.

Beispiele: «Wir wollen nicht behaupten, dass die GRÜNEN ein Pädophilie-Problem haben, aber in den 80er Jahren,…»

«Ich will behaupten, dass alle Moslems Terroristen sind, aber…»

«Von daher muss man sich fragen, inwieweit dieser Fall nicht doch typisch für die Polizei ist, ohne deshalb pauschal Alle unter Generalverdacht zu stellen.“ (Aus einem Leserbrief an die FR)

Schema F

Wenn man die Literatur der Anthropologen und Rassentheoretiker liest, so trifft man immer wieder auf die gleiche Argumentation. Die vermessenen Schädel lassen keine Rückschlüsse auf die Rasse zu, weil die Daten zu sehr schwanken. Dies führt aber nicht dazu, dass die Rassentheoretiker annehmen, dass ihre Theorie falsch ist. Man ist sich sicher, dass die Theorie richtig ist und man müsse einfach mehr Schädel vermessen, dann würde sich schon zeigen, dass die Theorie bestätigt würde.
Ich las vor kurzem einen Artikel eines Professors der Pädagogik zur Frage, ob Intelligenz vererbbar sei.
Er hält den Einfluss der Gene für gering. Vollkommen anders sehen das die Genetiker. Sie geben zwar zu, dass ihre Experimente noch nicht belegen können, dass Intelligenz vererbbar ist, aber das liege nur daran, dass man noch nicht genug Daten habe.
Man erkennt das Schema. Woran liegt das? Ist es ein Problem der Genetiker, denn Rassentheoretiker waren auch Genetiker oder ist es ein generelles Problem, dass Theorien nicht widerlegt werden, sondern verschwinden, weil ihre Vertreter aussterben?

Getipptes & Geschriebenes

Wenn ich heute als Gasthörer in die Universität gehe, hat sich vieles geändert gegenüber meiner Studienzeit. Aber eines gibt es immer noch: die Tafeln, auf der man mit Kreide schreiben kann.

Wenn ich auf mein bisheriges Leben zurückblicke, dann kann man fast eine Kulturgeschichte des Schreibens schreiben.

Als ich1960 zur Schule kam, erhielt ich eine Schiefertafel und einen Griffel. DieTafel hatte einen Rahmen aus Holz. Auf der einen Seite waren Linien und auf deranderen Seite Karos. Die eine Seite zum Schreiben, die andere zum Rechnen. Wenn man mit dem Griffel schrieb, quietschte es manchmal. Man erzeugte einSchriftbild wie mit Kreide auf einer Tafel. Wenn der Lehrer die Hausaufgaben gesehen hatte, konnte man das Geschriebene einfach mit einem feuchten Lappen oder Schwamm, der mit einer Kordel am Holzrahmen befestigt war, wegwischen. Wir haben unsere Tafel mindestens 1, wenn nicht 2 Jahre benutzt. Es gibt also keine Schriftstücke mit meinen ersten Schreibversuchen. Falls derartiges auf dem Markt auftaucht, ist es eine Fälschung.

Danach kamder Füllfederhalter. In unseren Schulbänken waren noch die Aussparungen für dieTintenfässer, aber wir hatten «Füller» mit Patronen, entweder von Geha oder Pelikan. Später schrieb ich auch mit Kugelschreiber, auch wenn das von den Lehrern nicht gern gesehen wurde, weil es «die Handschrift unleserlich macht.»

Eine meinerTanten arbeitete in Leer bei den Olympia Werken und so erhielt ich während des Studiums eine Typenhebelschreibmaschine mit leichten Macken. Ein Hebel sprang nicht wieder zurück. Ich habe die Maschine selten benutzt, da ich mit dem «Ein-Finger-Suchsystem»nur langsam schreiben konnte und der Text bei meinen vielen Typfehlern schrecklich aussah.

Während des Studiums wurde ich aufgefordert meine Versuchsprotokolle in Maschinenschrift abzugeben. Ich habe behauptet, dass ich keine Schreibmaschine habe, mir vom BAFÖG keine leisten könne, aber bereits sei, im Institut zu tippen, falls man mir eine Schreibmaschine zur Verfügung stellt. Da meine Handschrift leserlich war, durfte ich mit der Hand schreiben. Die Diplomarbeit musste aber mit derMaschine geschrieben werden. Zum Glück hatte ich einen Kommilitonen, der eine elektrische Kugelkopfschreibmaschine von IBM besaß, die sich die letzten Buchstaben merken konnte, die man mit der Rücktaste korrigieren konnte. Wenn größere Änderungen zu machen waren, wurde einfach ein Absatz neugetippt, ausgeschnitten und auf den alten Text geklebt. Danach kam alles auf die bereits existierenden Kopierer. Während meiner Diplomarbeit erhielten wir im Institut den ersten Kleinrechner. Das Wort PC existierte noch nicht. Wir sind nicht auf die Idee gekommen, dass man so einen Rechner als Schreibmaschine benutzen kann.

An meiner ersten Arbeitsstelle in Berlin wurde alles mit der Hand geschrieben und wenn es offiziell an alle verteilt werden sollte, wurde es von der Sekretärin abgetippt. 1986 bei BBC in Mannheim wurden Texten auf der «Wang» geschrieben.Dies war ein Zentralrechner, der einen Plattenspeicher verwaltete und mehrere Arbeitsplatzstationen mit einem sagenhaften Speicher von 64 kB. Es gab aber immer noch Sekretärinnen, die Texte tippten. Vereinzelt tippen auch Ingenieureauf der Schreibmaschine. Dies war bei der BBC-Schweiz angeblich verboten, weil die Ingenieure zu langsam waren.

Wenn wir einAngebot machten, so wurden standardisierte Beschreibungen, die in einer Druckereiher gestellt wurden, zusammengestellt. Für ein Angebot für eine Gasturbine gab es für Deutschland die LfG (Lieferbedingungen für Gasturbinen). Das war ein standardisierter Text von etwa 50 Seiten, der zwischen den Anbietern Siemens, AEG (später zusammen als KWU), BBC und den Kunden wie VEW, Preussen-Elektra und anderen vereinbart worden war.

1992 untersuchteMcKinsey unsere Firma und als Ergebnis erhielt jeder Mitarbeiter in den Büros einen PC. Auf diesem war anfangs PC Text von IBM, aber da sich Microsoft durchsetzte, kam bald Word für DOS. Der Text sah auf dem Bildschirm anders aus,als auf dem Papier. Das änderte sich erst mit Windows. Die Ingenieure in Mannheim schrieben ihre Texte jetzt selbst auf dem PC und die Sekretärinnen schrieben nur noch für die Chefs.

1996 kam ich zur ABB nach Baden in der Schweiz in die Angebotsabteilung. Inzwischen waren die Angebote viel umfangreicher geworden. Die Abteilung war in einemGrossraumbüro untergebracht, in deren Mitte drei Sekretärinnen saßen. Die meisten,vor allem ältere Kollegen, schnitten ihre Texte aus alten Angeboten aus, korrigierten sie mit einem Rotstift und klebten sie auf einem Blatt auf. Die Sekretärinnen tippten alles ab. Für mich war das hinterwäldlerisch und uneffektiv. Im Rahmen von Personalreduzierungen verschwanden so langsam die Sekretärinnen. Die Ingenieure lernten die wichtigsten Funktionen in WinWord kennen und entdeckten die größte Erfindung des 20. Jahrhunderts, wie ein indischer Kollege einmal sagte, «Copy / Paste». Auf diese Art und Weise änderten sich die Fehler in den Texten. Aus Tippfehlern, die man mit Rechtschreibprogrammen bekämpfen kann, wurden Kopierfehler,  gegen die jedes Programm machtlos ist.

Ich hatte mit 40 Jahren noch Schlittschuhlaufen gelernt, so hatte ich die Idee, dass ich vielleicht mit 50 auch noch das Tippen mit 10 Fingern lernen könnte. Ich besorgte mir ein billiges Lehrheft und übte einige Wochen abends 5 bis 10 Minuten und dann war ich soweit, dass ich das Üben im Büro bei der Arbeit fortsetzen konnte. Ich hatte heimlich mitgestoppt wieviel Anschläge meine Kollegen schafften. Es gab Ausnahmen, aber die meisten lagen bei 40-60 Anschläge pro Minute. Ich habe nie das Niveau von Sekretärinnen erreichen können, aber 3 mal so schnell wie die meisten Kollegen war ich schon.

Ich hatte dann die Idee,  vorzuschlagen, dass jeder Mitarbeiter einen Kurs zum Maschinenschreiben machen sollte. Die Reaktion war erstaunlich. Nach panischem Schweigen behaupteten die meisten,  dass sie praktisch überhaupt nichts schreiben würden.  Eine erstaunliche Behauptung für eine Abteilung, deren Produkte Angebote mit 1500-2500 Seiten waren. Wer schrieb denn diese Texte? EinVerkaufschef verstieg sich zu der Behauptung, dass bei ihm nicht das Schreiben, sondern das Denken die Begrenzung sei. Jemand, der langsamer denkt, als der schreibt, ist mir sonst nirgends untergekommen

Ich hatte ungewollt herausgefunden, was das größte Hindernis, für Fortschritt ist: Versagensangst. Dabei muss man sich dafür nicht schämen. Es handelt vielleicht um eine der menschlichsten Eigenschaften, die es gibt.

Ich habe mehrfach versucht, Texte auf dem PC mit Spracherkennung zu erstellen. Die Ergebnisse waren nicht zufriedenstellend. Aber hier gibt es viele Fortschritte. Ich hörte an der Universität von einem Professor, der seine Veröffentlichungen dem PC diktiert.

Meine ersten Schreibversuche auf der Schiefertafel liessen sich nicht archivieren. Wenn sich die Spracherkennung mal durchsetzt, könnten die gespeicherten Texte derart zahlreich werden, dass die, die es Wert wären, archiviert zu werden, in der Masse untergehen.

Spitzenplatz verteidigt

In Oldenburg hat man festgestellt, dass die Stickoxid-Messstelle nicht gesetzeskonform aufgestellt ist. Der Ansaugstutzen muss gemäss EU-Richtlinie zwischen 1,5 m und 4 m Höhe sein.

Journalisten hatten 1,43 m gemessen. Jetzt wird die Messstelle geändert auf 1,53m. Warum haben die bei der EU eigentlich einen Spielraum von 1,5 m bis 4 m zugelassen? Die gönnen uns einfach die hohen Messwerte nicht. Aber darauf fällt unser (SPD-)Umweltminister nicht rein. So einfach lassen wir uns nicht von der Spitze verdrängen.

In der Kürze liegt die Würze

Die Klimakonferenz in Katowice dauert 13 Tage. Nehmen wir mal an, dass jeden Tag 10 Stunden verhandelt wird. 13 Tage mal 10 Stunden mal 3600 Sekunden macht 468’000 Sekunden.

Es nehmen 22’000 Delegierte teil. Es bleiben dann für jeden Delegierten ca. 20 Sekunden Redezeit.

Natürlich gibt es parallele Sitzungen. Bei 10 parallelen Sitzungen kommt man immerhin auf mehr als 3 Minuten.

Subventionen für Haustiere

Was sind Subventionen? Juristen bezeichnen Zahlungen aus der Staatskasse an Betriebe als Subventionen. Volkswirte bezeichnen auch Steuervergünstigungen und Sozialleistungen als Subventionen. Steuervergünstigungen sind aber nur Subventionen, wenn davon nur einige, nicht alle profitieren.

Im Alltag versteht man wohl am ehesten unter Subvention die juristische Definition.

In der Zeitung las ich vor kurzem, dass weltweit fossile Energien mit 600 Mrd. Euro subventioniert werden. Greenpeace berechnet für Deutschland allein 46 Mrd. Euro. Aber man muss schon in die detaillierten Berichte schauen, um zu verstehen, welche Definition von Subvention gemeint ist. Ein Blick in den Greenpeace-Bericht zeigt, dass nach juristischer Definition keine Subventionen gezahlt werden. Die Subventionen berechnen sich hauptsächlich aus Steuersubventionen. Es wird sogar ein erweiterter Subventionsbegriff verwendet.

Gemäss einem internationalen Abkommen wird der Treibstoff für internationale Flüge (Kerosin) nicht besteuert. Dies wird als eine Subvention betrachtet. Doch wie hoch ist die Subvention? Eine Kerosinsteuer könnte ja einen beliebigen Steuersatz haben. Verglichen wird wohl mit dem Steuersatz auf Benzin. Wenn also die Steuer auf Benzin sinkt, sinken auch die Subventionen für Kerosin. Auch Diesel wird nach dieser Definition subventioniert, weil der Steuersatz auf Diesel niedriger ist als auf Benzin.

Wenn man also die Benzinsteuer abschafft, schafft man gleichzeitig die Subventionen für Kerosin ab.

Jetzt soll ja durch eine CO2-Steuer das Benzin teurer werden. Damit wird automatisch die Subvention für Kerosin erhöht.

Mit der Ausnahme von Hunden werden Haustiere nach diesem Schema subventioniert, denn es gibt eine Hundesteuer, aber keine Katzen- oder Hamstersteuer und auch keine Kanarienvogelsteuer.

Man könnte natürlich auch so argumentieren, dass die Hunde diskriminiert werden. Ist das Gegenteil von Subvention Diskriminierung?

Wahrscheinlich gilt der weise Ausspruch eines früheren Kollegen: «Jede Berechnung ist sinnlos, wenn man nicht weiß, was rauskommen muss.»

Energiewende theologisch

Heute ging es in unserer Regionalzeitung (Nordwest-Zeitung, NWZ) natürlich auch uns Klima. An wen stellt man wohl die Frage: «Wie steht Deutschland aus Ihrer Sicht bei der Energiewende da?» Sie haben richtig geraten: an den Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck. Die Antworten erspare ich dem Leser.
Der Weltklimarat (IPCC) gilt bei allgemein als die unantastbare Instanz, was die Erforschung des Klimawandels und seine Bekämpfung betritt. Kritik an ihm gilt als Häresie. Wer behauptet, dass der IPCC hat auch politische Agenda hat, hat sich disqualifiziert.
Dummerweise ist der IPCC der Meinung, dass man mit Sonnen- und Windenergie den Klimawandel nicht in den Griff bekommt. Man braucht auch Kernenergie und CCS (das Abtrennen von Kohlendioxid aus den Abgasen und Verpressen unter der Erde). Diese Techniken fürchtet der aufrechte deutsche Grüne aber mehr als der Teufel das Weihwasser. Ein Herr Christoph von Lieven, Sprecher für Greenpeace, erklärte dies in der NWZ für ein «politisches Zugeständnis». Der Weltklimarat macht politische Zugeständnisse?? An wen?
«Technologien wie CCS sind im Interesse von Erdölexporteuren wie Saudi-Arabien und der Kohleindustrie, die Geschäftsmodelle bedroht sehen.» erklärt er.
Wem soll man da noch glauben, wenn selbst der IPCC von RWE unterwandert ist?

Abgemahnt

Angenommen man hat bei Dunkelgelb (=rot) die Ampel überfahren und wurde geblitzt. Man erhält einen Brief mit einem Bussgeldbescheid über 200 Euro und eine Aufforderung künftig das Überfahren einer roten Ampel zu unterlassen. Bei erneutem Überfahren werden 4001 Euro fällig und zwar jedes Mal.
Diese Unterlassungserklärung ist in den nächsten Tagen unterschrieben zurückzuschicken.
Die Reaktion wäre wohl Empörung, aber so funktionieren Abmahnungen.
Es laufen Leute herum und schauen, ob alle Preisschilder an Autos richtig beschriftet sind oder dass an Kühlschränken Energieklassenschilder an der richtigen Stelle befestigt sind. Wenn sie einen Fehler finden, schicken sie eine Rechnung über 200-300 Euro und die beschriebene Unterlassungserklärung.
Man zahlt im Übertretungsfall nicht an den Staat, sondern an die Leute. Es gibt 78 Organisationen, die das Recht haben, so Einnahmen zu kreieren, u.a. die Verbraucherzentralen.
Eine ist die Deutsche Umwelthilfe, die auf diese Art Einnahmen von 2,6 Millionen Euro hat.
Vielleicht könnte man Rentnern mit niedriger Rente erlauben, Briefe an Falschparker zu verschicken, um ihre Rente aufzubessern.