Oder ist es doch die Regierung?

Es heißt jetzt vielfach, dass die Politik der Bundesregierung an der Krise der Windkraft schuld sei. Seit 2017 erhält nicht mehr jeder automatisch eine garantierte Vergütung für 20 Jahre. Es werden Leistungen ausgeschrieben und wer am wenigsten bietet, erhält die gebotene Vergütung für 20 Jahre.

Im folgenden Diagramm ist die bei den Auktionen gebotene Leistung dargestellt:

Bereits nach kurzer Zeit brach die gebotene Menge ein. Es haben sich während dieser Zeit weder die Klagen erhöht, noch sind die Genehmigungsverfahren kompizierter geworden oder haben sich die Abstandsregeln geändert.

Es bleiben nicht mehr viele Gründe übrig. Es könnten die Flächen knapp geworden sein.

Von einem Manager war zu hören, dass sich die Windenergie bei den Preisen, die bei der Auktion erzielt werden, nicht mehr lohnt. Bei den letzten Ausschreibung lag der Vergabepreis bei 6.2 ct/kWh. An der Strombörse liegt der Preis für konventioneller Strom bei ca. 4 ct/kWh.

Ein Grund könnte auch einfach Sättigung sein. Die Projektbetreiber haben in den letzten Jahren so gut verdient, dass sie sich die Mühe für neue Anlagen nicht mehr machen wollen. Andererseits, wer gibt ein gut gehendes Geschäft auf?

Vor der Markliberalisierung gab es ein paar Große, die den Markt bestimmt haben. Die hätte man einfach fragen können.

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