Expert(is)en

In der Frankfurter Rundschau wird zur Stromversorgung immer gerne die «Energieexpertin» Prof. Claudia Kemfert interviewt. Ich kenne kaum eine Person in dem Expertenkreis, der so wenig von der Stromversorgung versteht wie Frau Kemfert.

Sie fordert eine Emissionsobergrenze für CO2, damit die Energieversorger bevorzugt neue effiziente Kohlekraftwerke laufen lassen und nicht die alten mit schlechtem Wirkungsgrad. Frau Kemfert unterstellt also den Energieversorgern, dass sie so blöd sind, dass sie nicht merken, dass man mit neuen Kraftwerken den Strom billiger erzeugen können als mit alten. Da fragt man sich doch, warum viele alte Kohlekraftwerke abgeschaltet wurden und Milliarden Euro in den Bau von effizienteren Kraftwerken investiert worden sind.

Als nächstes behauptet sie, dass erneuerbare Energien sich gegenseitig ergänzen und damit keine Gefahr von Blackouts besteht. Da die Sonne ja bekanntlich nachts nicht scheint, gibt es also nachts keine Windstille. Der andere Experte A. Hofreiter hatte kürzlich behauptet, dass das sogar wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Ich würde beiden Experten nicht empfehlen früher aufzustehen, sondern mal lieber später ins Bett zu gehen und stattdessen im Sommer einen Nachtspaziergang zu machen. Vielleicht geht ihnen dann im Dunkeln ein Licht auf.

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