Archiv der Kategorie: Anekdote

Prof. Dr. Stefan Rahmstorf und ich…

Ich bin durch einen Link auf das Blog von Deutschland bekanntesten Klimaforscher Prof. Dr. Stefan Rahmstorf gestossen. Die Diskussionen über den Klimawandel, die er dort führt, ermüden mich zu schnell. Aber ich bin auf eine interessante Anmmerkung gestossen. Prof. Dr. Rahmstorf hat manchmal die Schule geschwänzt. Das habe ich nicht gemacht, weil meine Eltern bereits genug Sorgen hatten.

Aber er hat trotzdem ein Einser-Diplom in Physik gemacht. Das haben wir etwas gemeinsam. Ich habe auch ein Einser-Diplom in Physik. (siehe unten der Beweis)

Warum ich das noch nie erwähnt habe? Weil ca. 88% alle Physiker in Deutschland ein Einser-Diplom haben.

Warum Herr Prof. Dr. Rahmstorf das nicht erwähnt, weiß ich nicht.

Brexit überall

Mein Vater hat mir den Rat gegeben, immer an den zweiten Schritt zu denken. Der erste Schritt sei in der Regel einfach, die Probleme starten mit dem zweiten Schritt.

Wenn die Briten diesen Rat beherzigt hätten, gäbe es wohl keinen Brexit.

Der Referentenentwurf für das neue Klimagesetz läuft in die gleiche Richtung.

Es werden im Entwurf nur die CO2-Einsparungsziele benannt, wer für die Einhaltung zuständig ist und dass die Ministerien bestraft werden, wenn er die Ziele nicht erreicht.

Wie die Ziele erreicht werden sollen (der zweite Schritt), wird mit keiner Silbe erwähnt.

Man ist sich allgemein einig, dass die Ziele für 2020 (d. i. nächstes Jahr) nicht erreicht werden.

Trotzdem stehen sie im Gesetzesentwurf.

Autonomes Parken

Heute heißt es in der Zeitung, dass autonomes Fahren keinen großen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Aber man erwartet eigentlich schon, dass der Verkehr weniger wird mit dem autonomen Fahren.

Ich fahre eigentlich nie mit dem Auto nach Oldenburg, weil ich keine Lust auf Parkplatzsuche habe. Aus irgendeinem Grund habe ich auch eine Abneigung gegen Parkhäuser.

Aber wenn mein Auto selbst fährt, könnte das anders aussehen.

Nehmen wir mal an, dass ich mit dem Auto zur Universität fahre. Da ich keine Lust zur Parkplatzsuche habe, lasse ich das Auto einfach 2 Stunden immer um den Block fahren. In den 2 Stunden schafft das Auto vielleicht 50 km. Da es natürlich ein E-Auto ist, verbraucht es dafür etwa 8 kWh. Die Kilowattstunde kostet heute etwa 30 Cent. Also entstehen mir Kosten von 2,40 Euro. Das ist vielleicht billiger als das Parkhaus. Außerdem erspart es mir den Fussweg zum Parkhaus.

Auf die Frage: «Wo fahren all die Autos hin?» heißt dann die Antwort: «Die fahren nirgends hin, die Parken autonom.»

Vom Aussterben bedroht

Wer «Das Boot» gesehen hat, der weiß, dass Filzläuse bevorzugt in der Schambehaarung leben.

Dieses Habitat ist aber von der Vernichtung bedroht, da immer mehr Menschen ihre Schamhaare rasieren. Für die Filzlaus ist das die ökologische Katastrophe. Sie ist vom Aussterben bedroht.

Der NDR hat dankenswerterweise auf diese erschreckende Tatsache in seinem Regionalprogramm hingewiesen und wegen der Wichtigkeit im Jahresrückblick noch mal wiederholt. 😊

Alptraum oder Parabel über die Energiewende

Ich stehe auf einem Deich an der Nordsee. Es ist auflaufendes Wasser und stürmischer Nordwestwind. Windstärke 9, in Böen 10. Man kann sich nur mit Mühe halten. Neben mir steht ein vegetarischer Arzt aus Marienhafe und bläst mit voller Kraft gegen den Sturm an. Ich schaue ihn entgeistert an und sage: «Was soll das denn werden?». Er dreht sich zu mir und schreit: «Immerhin besser als gar nichts tun.» Ich will gerade richtig loslachen, da schläft der Sturm plötzlich ein. «Ich muss jetzt leider gehen, noch Hausbesuche zu machen», sagt der Arzt.

Wie in der Hölle…

Die USA haben jetzt Sicherheitsintervies mit Flugpassagieren vorgeschrieben. Das erinnert mich an ein Erlebnis aus dem Jahre 2001.

Ich war im Jahre 1999 geschäftlich in Bagdad. Wir waren bis Amman geflogen, hatten uns dort ein irakisches Visum geholt, das in den Pass eingeklebt wurde und waren dann mit einem Taxi durch die Wüste nach Bagdad gefahren. Wir wohnten im Palestine Hotel, das später im Krieg durch CNN berühmt wurde. Im Eingang musste man über ein Mosaik laufen auf dem das Gesicht George Bush sen. abgebildet war und den Titel trug «George Bush is a war criminel.

2001 wollte ich dann von Zürich nach Chicago fliegen. Wir flogen mit einer amerikanischen Fluggesellschaft. Am Schalter musste man seinen Pass vorlegen und ein, zwei Fragen beantworten. «Alles in Ordnung» sagte der Beamte und wollte aus Höflichkeit das Ticket in meinen Pass stecken. Der Pass öffnete sich aber an der Stelle, wo das irakische Visum eingeklebt war. Er sah entsetzt die arabischen Schriftzeichen und fragte, was das sei. Ich sagte, dass es ein irakisches Visum sei. Was ich denn im Irak gemacht hätte. Ich antworte, dass ich dort im Rahmen des UN-Oil-for-food-Programms verhandelt hätte. Ob ich bei der UN sei. Als ich das verneinte, sagte er, dass er mit seinem Chef reden müsste. Er verschwand für einige Minuten. Als er zurückkam, war alles in Ordnung und er sagte entschuldigend, aus Bagdad, das sei wie direkt vom Teufel aus der Hölle kommen. Ich wollte antworten, dass, wenn es in der Hölle wie in Bagdad ist, man keine Angst haben brauche. Aber dann entschloss ich mich, besser den Mund zu halten und einzusteigen.