Schaff ich den Ötztaler?

Das Programm ist eine Spielerei für Rennradfahrer.

Viele spielen mit dem Gedanken, sich mal an einem großen Radmarathon zu versuchen. Doch schafft man es? Das Programm gibt einem zu mindestens ein Gefühl dafür. Die Formeln zur Berechnung der Geschwindigkeit habe ich der Webseite www.kreuzotter.de von Walter Zorn († 2009) entnommen.

Mit den Daten des Fahrers und der Streckenbeschreibung wird stückweise die Fahrgeschwindigkeit und Fahrzeit errechnet.

Der Startbildschirm sieht so aus:

Es gibt ein Menü (Datei, Kurse, Karte und Hilfe). Für den Hauptteil gibt es drei Registerkarten (Berechnung, Ergebnisse und Steigungshistogramm).

Zuerst sollte man seine Daten eingeben: die Größe, das Gewicht, das Gewicht des Rades, die Trittfrequenz (hat einen Einfluss auf den Windwiderstand), die Leistung, die man ausdauernd treten kann und die maximale Geschwindigkeit bergab.

Bevor der Knopf zum Berechnen freigeschaltet wird, muss man noch einen Kurs auswählen. Dazu clickt man auf den Menüpunkt „Kurse“. Es werden mehrere vorinstallierte Kurse angeboten.

Nach der Auswahl erscheint die Strecke auf der Karte. Mit dem Rad der Maus kann herein- und herausgezoomt werden. Zum Verschieben der Karte die rechte Maustaste drücken und Maus verschieben.

Nach dem Drücken des „Berechnen“-Knopfes wird die Berechnung ausgeführt und auf die nächste Registerkarte umgeschaltet.

Bei einigen Radmarathons müssen Kontrollpunkte zu gewissen Zeiten erreicht werden. Das Programm zeigt eine Tabelle mit den Soll- und den erreichbaren Ist-Zeiten. Zusätzlich werden einige Berechnungsergebnisse angezeigt. Das Diagramm zeigt die Geschwindigkeit über der Zeit an. In diesem Beispiel sind die Anstiege gut zu erkennen.

Auf der Registerkarte „Steigungshistogramm“ wird dargestellt über wie viel Kilometer man eine bestimmte Steigung bewältigen muss.

Für die Karte auf der Startseite können vier verschiedenen Kartenlieferanten genutzt werden. Es muss aber eine Verbindung zum Internet bestehen, aber nur für die Kartenanzeige.

Um selber neue Kurse dem Programm hinzuzufügen, braucht man die Strecke als gpx-Datei. Die Datei muss natürlich auch die Höhenwerte enthalten. Höhen, die aus GPS-Messungen gewonnen wurden, sind in der Regel nicht sehr genau. Vor allen wenn die Datei viele Messpunkte in kurzen Abständen enthält, addiert man nur die Messfehler auf. Am besten sind barometrische Höhenmessungen.

Am einfachsten ist die Erstellung der Strecke mit dem „Quäldich-Tourenplaner“ (kostenlos im Internet). Beim Export sollte man sich auf 500 Punkte beschränken.

Klickt man auf „Neu“ im Menü Datei erhält man, folgenden Dialog:

Durch Klicken auf „Datei…“ kann man die GPX-Datei auswählen. Der Dateiname wird in die Textbox für den Titel übernommen. Der Titel erscheint nachher in der Auswahl der Kurse. Es muss die Startzeit angegeben werden.

In der Tabelle werden der Name des Kontrollpunktes, die Entfernung vom Start und die Soll-Zeit eingegeben. Die Sollzeit ist die Zeit auf der Uhr, nicht die Zeit seit dem Start.

Für die Auswertung nimmt das Programm immer den ersten Messpunkt hinter der Kilometerangabe.

Wenn die Kilometerangabe länger als die Strecke ist, wird der letzte Punkt genommen.

Die Daten zu den Kursen sind in der Datei „Kurse.xml“ gespeichert und können dort auch geändert werden, mit ein wenig XML-Kenntnissen oder logischem Denken.

Das Programm kann als ZIP-Datei heruntergeladen werden. Die gesamte Datei muss in ein Verzeichnis extrahiert werden. Gestartet wird durch Doppelklick auf „Powerspeed.exe“.

(Hier klicken zum Herunterladen).

Das Programm enthält keine Viren und sammelt auch keine Daten. Großes Indianer-Ehrenwort!

 

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