Erst die Kernkraft, dann die Kohle

Die deutsche Energiewende ist bezüglich der Reduktion des CO2-Ausstosses nicht sehr erfolgreich. Das liegt hauptsächlich daran, dass der Strom aus Wind und Solarenergie zum grossen Teil benötigt wurde, um den Strom aus der Kernenergie zu ersetzen. Der Strom aus Braun- und Steinkohle wurde praktisch nicht reduziert.
Wenn man die Kernkraftwerke beibehalten hätte, wäre es möglich gewesen, den Strom aus der Braunkohle um 40% zu reduzieren.
In den nächsten 4 Jahren schalten die letzten Kernkraftwerke ab. Kann deren Strom durch Windenergie ersetzt werden? Dazu müsste der Windstrom um ca. 70% zunehmen. Die jetzige Zubaurate beträgt aber nur 4% pro Jahr. Damit würde es ca. 15 Jahre dauern bis der Strom aus Kernenergie kompensiert ist. Danach kann man dann mit dem Ausstieg aus der Kohle anfangen.
Für den Klimaschutz war es wohl das Dümmste aus der Kernenergie auszusteigen. Der Weltklimarat (IPCC) war schon immer der Meinung, dass Klimaschutz ohne Kernkraftwerke nicht geht. Dass sich die deutsche Ökologiebewegung gegen den Weltklimarat stellt, ist in Deutschland praktisch unbekannt.

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